PAS

PAS (Parental Alienation Syndrome) beschreibt die Entfremdung der Kinder zu einem Elternteil. Dieser Effekt wurde von Prof. Gardner † aus den USA Mitte der 80-er Jahre analysiert und beschrieben. In Deutschland werden bis heute diese Erkenntnisse von den Familiengerichten und vielen Gutachtern abgelehnt.

PAS erfolgt in verschiedenen Stufen und Formen. Eine leichte Form von PAS ist die oberflächliche Entfremdung, die bei einer Befgragung in unmittelbarer oder mittelbarer Anwesenheit des betreuenden Elternteils erfolgt. In schweren Fällen lehen die Kinder den Kontakt zum anderen Elternteil gänzlich ab und reagieren teileise mit Panik.

Dies stellt jedoch eine Form psychischen Kindesmißbrauchs durch den betreuenden Elternteil dar. Bedauerlicher Weise entscheiden deutsche Familiengerichte in solchen Fällen die Vollendung des Kindesmißbrauchs durch eine Ausetzung des Umgangs.

In Skandinavien wird PAS mit der Herausnahme der Kinder aus dem Haushalt des betreuenden Elternteils entgegnet. Es ist zwar akut für die Kinder eine schwere Belastung, aber in der langfristigen Perspektive von erhelblichen Vorteil für die Entwicklung der Kinder.

Weitere Informationen befinden sich im Internet. In Frankfurt gibt es einen Verein, der sich schwerpunktmäßig mit der Thematik befaßt.