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Am Montag morgen gab es dann eine Runde duschen. Die Duschen unten im Bunker sind nicht gerade prickelnd, aber ich konnte ja neben ein paar Hausschuhen auch die Badeschlappen mitnehmen.

Das Schampoo, welches ich bekommen habe, war grün, cremig, ohne Schaum und mit der Duftnote "naja oder Grüne Seife". Auch hier hat Beiersdorf noch nicht Einzug gehalten.

Anschließend ging es dann zur Haftvorführung. Foto, besondere Kennzeichen und dann zum Doktor. Hier legte ich dann meine beiden Überweisungen zum Hautarzt und Augenarzt vor. Richtig ernst wurde das nicht genommen. Auch meine Atete wegen der Depression, die das Resultat von zehn Jahren Umgangsboykott und willkürlichen Verfahren ist, wurden auch mit einem "Ja, ja" eher abgetan.

Aber immerhin gab es eine Vorführung bei der Anstaltspsychiaterin. Ihr habe ich dann die Misere erklärt. Auch, dass ich unten in der Einzelhaft wohl möglich die Zeit nicht überstehen werde.

Als Antwort kam: "Was soll ich dann ihrer Tochter erzählen?" Worauf ich ihr dann entgegnete, dass das dann wohl nicht mehr mein Problem wäre. Oder antworten sie ihr doch: "Dein Vater ist für Dich sogar ins Gefängnis gegangen um Dich zu sehen."

Wie auch immer hatte sie aber Interesse an den Selbsthilfegruppen des Väteraufbruch.

Nachdem ich nun wieder in meiner Zelle war dauerte es gerade mal zehn Minuten, da ging bereits wieder die Türe auf. "Bitte packen Sie ihre Sachen!"

Das war schnell gemacht und es ging auf die Station 4.