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Freistunde

Einmal am Tag gab es eine Freistunde. Meine erste Freistunde verbrachte ich mit einem Osteuropäer, der wegen eines Zahlungsverzuges seiner Ordnungsstrafe morgens aus seiner Wohnung abgeholt wurde. Er hatte allerdings ernste Probleme mit der Haft. Am nächsten Tag war er bereits wieder draußen.

Den zweiten Tag gabe es für meinen Bereich keinen Mithäftling, so dass ich meine Freistunde mit den Russen zusammen verbringen mußte. Das war allerdings ein anderer Schlag von Menschen.

Am dritten Tag (Montag) war ich bereits auf Station 4. Hier bekam ich dann Kontakt zu einem Hongkong Chinesen aus New York Kontakt, mit dem ich mich sehr erfrischend auf englisch unerhalten konnte. Wir hatten spannende Themen, von der Gesellschaftspoltik über Familienpolitik und viele andere Bereiche.

Während der Freistunde konnen wir in einem relativ kleinen Innenhof mit wenig grün zu 20 - 40 Gefangenen im Kreis gehen. Es wa die einizige Möglichkeit für mich meinen Körper sportlich etwas zu fordern.

Die meisten Tage war es kalt aber Gott sei Dank trocken. Nur einmal wurde die Freistunde wegen Regen abgebrochen.