Weibliche Gewalt

Gewalt findet bedauerlicher Weise in zu vielen Haushalten statt. Es ist bekannt, dass sie in heterosexuellen Beziehungen statt findet. Ebenfalls findet sie in homosexuellen Partnerschaften statt, als auch in homosexuellen lesbischen Partnerschaften. Nur dort ist kein Mann!

Gewalt geht somit nicht nur von Männern aus, sondern auch von Frauen. Es gibt weltweit mehr als 150 Studien, die übereinstimmend zu folgenden Ergebnissen kommen:

  1. Gewalt geht annähernd gleichverteilt von beiden Geschlechtern aus.
  2. Sie geht eher von der Frau aus. Die Quoten schwanken von etwas über 50% bis fast an 60%.
  3. Die Formen der Gewalt sind unterschiedlich.

Gewalt gegenüber Kindern

Kinder erfahren Gewalt vorwiegend von ihren unmittelbaren Bezugspersonen. In Deutschland liegt die Erzeihung der Kinder vorwiegend in der Hand der Mütter. Zu diesem Thema sind Recherchen unter den Stichworten "Frühe Hilfen" und "Münchhausen by Proxy Syndrom" hilfreich.

Frühe Hilfen

Zur Gewaltprävention gegenüber Kindern hat die Bundesregierung das Programm "Frühe Hilfen" organisiert. In Problemfamilien soll ein engmaschiges Netz der Betreuung Kinder vor der Gewalt durch ihre Mütter schützen. Hintergrund dazu ist unter anderem die Erkenntnis, dass 1/3 aller Kindstötungen im ersten Lebensjahr erfolgen. Dabei sind in 2/3 der Fälle die leiblichen Mütter die Täterinnen.

Pressekonferenz BMFSFJ 17.12.2008

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